Deutsch-Türke in Berlin ermordet

Posted on 27. April 2012

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Am 5. April 2012 wurde in Berlin-Neukölln der 22-jährige Deutsch-Türke B. B. ermordet.  In dem Polizeibericht heißt es:

„Am Donnerstag, den 5. April 2012, hielten sich ab ca. 0 Uhr 20 fünf junge Männer in Buckow vor dem Haus Rudower Straße 51 auf dem Gehweg auf. Gegen 1 Uhr 15 kam ein unbekannter Mann aus Richtung Möwenweg zu der Gruppe heran und schoss sofort mehrmals. Eines der Opfer wurde tödlich getroffen, zwei andere wurden schwer verletzt. Der Täter flüchtete in Richtung Möwenweg und bog kurz davor rechts über die dortige Grünfläche in Richtung Laubsängerweg ab. Das mögliche Motiv des Täters ist bislang völlig unklar.“

Der Ermordete wurde vor zwei Wochen beigesetzt. Den Spekulationen, es handele sich um eine rechtsextremistische Tat, begegnet der Imam mit dem Aufruf „besonnen und standhaft“ zu bleiben. Auch der türkische Botschafter vor Ort möchte sich an den Spekulationen nicht beteiligen.

Ambros Waibel schreibt in seiner Kolumne in der taz über eine Paranoia im Lande und stellt die These auf, die „Moschee“ seit zur Zeit die größte „Klickhure“.  Sein Fazit:

„Bis ich sechs war, habe ich nur mit türkischen Kindern gespielt, ich war nicht im Kindergarten. Damals haben wir über den Islam nicht geredet. Ich muss auch jetzt über den Islam nicht reden. Aber die Paranoia wäre ich gern los. Mediterran leben. Eben.“

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