Maischberger – ARD versucht Quote mit Salafisten

Posted on 18. Mai 2012

0


Der öffentlich-rechtliche Sender ARD ist dafür bekannt, Menschen mit Migrationshintergrund negativ darzustellen und vor allem diejenigen die einen nicht-christlichen Hintergrund haben, schneiden schlecht ab. Das passiert so in den Serien „Lindenstraße“ und „Tatort“. Der einzig „gute Türke“ im ARD ist der Kommissar in Istanbul, aber da gehört er ja auch in – und dort darf er es sein, solange er nicht droht nach Deutschland zu kommen.

Ein weiteres Beispiel dafür lieferte die letzte Sendung „Maischberger“ am 15.05.2012. Da wird ein Salafist in die Talkrunde geholt – das verspricht Quote. Eigentlich wird nur planlos rumgequatscht.

Friedman bekennt Stellung zur Frage: Gehört der Islam zu Deutschland

In diesem Durcheinander schafft es Michel Friedman sich sachlich zu der Thematik zu äußern:

„… weil Europa, das christliche Abendland vor einer Herausforderung steht, die seit den letzten 50, 60 Jahren besteht, aber immer deutlicher wird. Nämlich: Ist der Islam ein realer Bestandteil der Gegenwart unseres Landes? 3,5 bis 5 Millionen Menschen sind kein ‚content des garbled‘ mehr. Wir hatten erst die Auseinandersetzungen ‚Dürfen Moscheen in den Innenstädten überhaupt gebaut werden?‘ In einem religiös neutralen Staat ein Irrsinn. Wir haben die Diskussion. Was bedeutet das? Was Fremdes ist erst einmal Bedrohung. Salafisten geben uns Anlass zum Nachdenken. Islamisten übrigens auch. Die Staaten, in denen der Islam Staatsreligion ist erst Recht. Trotzdem: Wir müssen – ob wir wollen oder nicht – mit einer Realität leben und damit so umgehen, dass wir respektvoll als Vorbild gelten. Wie leben wir miteinander? Ich kann zwei Millionen Deutsche nicht ausweisen. Die meisten Moslem, die hier leben – die meisten – leben hier genauso unauffällig mit ihren Alltagsproblemen wie wir alle hier. Und die Minderheit – sie ist leider keine kleine Minderheit, die das nicht tut, mit der müssen wir rechtlich, politisch und kulturell umgehen. Es gibt keine Alternative!“

Spiegel-Journalist Matussek bezeichnet Moslems als „Balabala“

Um die quotenverleihende Kontroverse hinzukriegen wird der sich „bekennender Katolik“ bezeichnende Spiegel-Journalist Matussek in die Runde eingeladen. Die Qualität seiner Beiträge sind unbeschreibbar, können gar nicht ernst genommen werden, noch nicht einmal von den Gesinnungsbrüdern. Seine selbstgerechte Selbstdarstellung krönt in der Aussage, die Moslems seien „Balabala“.

Schade, ARD, von einem öffentlich-rechtlichen Sender hätte man mehr erwarten können, bleibt nur das Zweite.

Advertisements