Osmanisches Reich killt den Orden

Posted on 20. September 2012

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Es war die Blütezeit des Osmanischen Reiches. Der Bektaschitische Orden – immer unter Führung herrschaftsnaher Personen – fungierte als Teil eines ausgeklügelten Systems. Aus den eroberten Gebieten wurden christliche Jungen „rekrutiert“. Auch die Oberen des Bektaschi-Ordens stammten aus diesen Gebieten. Es war einfacher diese Jungen zum Bektaschitentum zu „bekehren“, da das eine gemäßigte Form des Islams war. So konnten sie dann als Janitscharen zu Soldaten ausgebildet werden.

Doch Mitte des 17. Jahrhunderts änderten sich die Verhältnisse – das osmanische Reich litt unter inneren Querelen.

Die Janitscharen und der Bektaschi-Orden begannen im schwächelnden Reich überproportional an Macht zu gewinnen. Das missfiel den osmanischen Herrschern. Doch es sollte noch bis zum Aufstand der Griechen im Jahre 1821 dauern bis „Maßnahmen“ ergriffen wurden. Die Bektaschiten wurden schon längere Zeit als die „Ungläubigen“ dargestellt, da sie die fünf Säulen der Mehrheitsreligion erfüllten. Unter Mahmut II werden Tausende von Janitscharen und Bektaschiten durch Waffengewalt massakriert.

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