„Friedenpotenzial der Religionen wird noch viel zu wenig genutzt“

Posted on 28. September 2012

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Der Bund der Alevitischen Jugend ist dafür bekannt in der Integration aktiv zu fördern. So auch jetzt: Die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) und der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) geben den Start ihres Kooperationsprojekts „BirD – Brücke interreligiöser Dialog“ bekannt. Jedes Jahr sollen zehn Projekte gefördert werden.

„Die KLJB setzt sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen in unserem Land ein, egal welche sozialen und kulturellen Hintergründe sie mitbringen. Vielfalt ist für die KLJB eine Bereicherung in der Jugendverbandsarbeit. Deshalb freuen wir uns auf viele interreligiöse Begegnungen auf allen Ebenen. Begegnung ist der beste Weg zum Verstehen“ , so KLJB-Bundesseelsorger Daniel Steiger

Solche interreligiöse Projekte können die gegenseitige Verständnis stärken. Integration funktioniert nur, wenn beide Seiten mitmachen, das Andersartige kennenlernen und ein Verständnis dafür entwickeln. Michael Schober, Referent für Theologie an der KLJB-Bundesstelle, sagte hierzu:

„Der interreligiöse Dialog eröffnet unseren Mitgliedern auch Chancen, sich mit ihrem eigenen Glauben auseinanderzusetzen. Das Friedenpotenzial der Religionen wird noch viel zu wenig genutzt. Interreligiöse Begegnungen sind ein Weg dahin.“

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