Ärger unter den Aleviten in Österreich

Posted on 26. Januar 2013

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WIEN. Eine Organisation namens (IAGÖ) bezichtete 2011 die Föderation der Alevitischen Gemeinden in Österreich des Terrorismus und zeigt sie an. Am 10. Januar 2013 hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Seit 2007 versuchen die Aleviten in Österreich als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden. Die inzwischen neun alevitischen Organisationen versuchen im Vorfeld einen Konsens zu suchen, um gemeinschaftlich agieren zu können. Nur der sogenannte „Kulturverein der Aleviten in Wien“ (jetzt „IAGÖ“) pocht bei der eigenen Definition auf den Zusatz „islamisch“. Die übrigen acht Organisationen lehnen dies ab und bevorzugen „alevitische Religionsgemeinschaft“. Im März 2009 gab dann dieser „Kulturverein“ die für die Antragstellung von der Föderation zusammengestellte Mappe im eigenen Namen unter Beifügung des Zusatzes „islamisch“ ab.

Der eigene von der AABF eingebrachte Antrag zur Anerkennung als eigenständige Religionsgemeinschaft wurde mit der Begründung die Lehre unterscheide sich kaum von der bereits registrierten IAGÖ abgewiesen. Dabei wird der Antrag der AABF international unterstützt, die Bandbreite reicht vom Vorsteher des Haci Bektasi Veli Klosters Veliyettin Hürrem Ulusoy bis zu Hon.-Prof. Dr. Udo Steinbach von der Philipps-Universität Marburg sowie o.Univ.-Prof. Dr. Richard Potz und Hon.-Prof. Dr. Brigitte Schinkele  von Universität Wien.

(Quelle:  Stellungnahme der AABF)

 

 

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